Produktsemantik / productsemantics

In den siebziger Jahren begründen H + H Lannoch die europäische Schule der Produktsemantik, die heute aus der internationalen Designausbildung nicht mehr wegzudenken ist.

Die Produkte werden in einem sechsdimensionalen semantischen Raummodell entworfen, in dem alle Merkmale enthalten sind, die im Umgang des Menschen mit den Gegenständen eine Rolle spielen. Die sechs Dimensionen erfassen die räumlichen Erscheinungen der Beschaffenheit, der Orientierung, des Zustandes, der Relation, der Handlungsmöglichkeiten und der Werte und Konventionen.

Zu gestalterischen Vorstellungen im semantischen Raum gelangt man durch das Verfahren des semantischen Transfers. Dabei werden die räumlichen Bedeutungen der sechs Dimensionen aus dem Erfahrungsraum über den sprachlichen Raum in den semantischen Raum übertragen.

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Bibliographie

Die Form folgt nicht mehr der elektronischen Funktion
Form – Zeitschrift für Gestaltung, Heft 104, IV 1983
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Vom geometrischen zum semantischen Raum
form – Zeitschrift für Gestaltung, Heft 118, II-1987
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Design heute – Maßstäbe: Formgebung zwischen
Industrie und Kunst-Stück
Prestel Verlag, München, 1988
Deutsches Archtekturmuseum, Frankfurt am Main

Toward a Semantic Notion of Space
Design Issues, Volume V, Number 2, Spring 1989
The MIT Press, Cambridge, Massachusetts
Text als PDF downloaden (3,92 MB)

Towards a Semantic Notation of Space
First international conference on product-semantics, 1989
Publications of The University of Industrial Arts, Helsinki

Die Guten Formen?
ARCH +, Zeitschrift für Architektur und Städtebau,
April 1989

DESIGN – Geschichte, Theorie und Praxis
der Produktgestaltung
Bernhard E. Bürdek, DuMont Buchverlag, Köln, 1991